Wie kann ich Geflüchteten in PM helfen?

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Einige Fragen zur Arbeit mit Flüchtlingen möchten wir hier kurz beantworten.

Was können Sie tun?

„Spenden - in Form von Geld oder Sachspenden“

Geldspenden:

Die Spenden werden für Deutschvermittlung, Kinderspielplätze, Begegnungsfeiern, Techn. Überprüfung von Fahrrädern etc. für Flüchtlinge in Übergangswohnheimen zur Verfügung gestellt.

Das Spendenkonto für Flüchtlinge in Potsdam-Mittelmark lautet:  Landkreis Potsdam-Mittelmark, IBAN: DE93160500003502221323

Bitte geben Sie zum Verwendungszweck an: "USK 41480.24514"

Sachspenden:

Die Spendenbereitschaft für Kleidung, Mobiliar und Spielzeug ist sehr groß. Die Übergangswohnheime haben jedoch nicht die notwendige Kapazität zur Lagerung. Daher organisieren diese sozialen Träger die Annahme von Sachspenden - oder nutzen Sie direkt die Plattform HelpTo !

„Wie werden Asylbewerber im Landkreis Potsdam – Mittelmark untergebracht?“

Zurzeit betreibt der Landkreis Potsdam – Mittelmark ein Dutzend Übergangswohnheime, die in der Region Teltow/Stahnsdorf, Michendorf, Neuseddin, Bad Belzig, Brück liegen. Asylsuchende und Geflüchtete leben daneben jedoch auch in selbst gemietetem Wohnraum.

„Nach welchen Kriterien erfolgt die Wahl eines Standortes für ein Asylbewerberheim?“

Der Landkreis sucht landkreisweit weiter nach geeigneten Immobilien und Wohnungen. Diese müssen einige Kriterien erfüllen.

Objekte:

Grundstücke mit Gebäuden, die als Gemeinschaftsunterkunft nutzbar sind (geeignete Bausubstanz, Bauzustands- und Sicherheitsanforderungen erfüllbar), aber auch unbebaute Grundstücke mit vorhandenem Bauplanungs- und Baurecht.

Für Objekte und Wohnungen:

Die zur Unterbringung erforderliche Infrastruktur bedeutet

Mobilität: Die Entfernung zur nächsten Haltestelle von Bus oder Bahn soll 2.000 m nicht überschreiten

Soziale Infrastruktur: KITA und Schule sowie die nächste Einkaufsgelegenheit müssen mit ÖPNV (Bus, Bahn) erreichbar sein

Medizinische Infrastruktur: Allgemeinmediziner und Kinderarzt sind mit dem ÖPNV erreichbar sein.

„Wie werden Asylbewerber sozial betreut?

In den Übergangseinrichtungen gibt es Sozialarbeiter, die für Asylbewerber Hilfe zur Selbsthilfe leisten, sie bei Behördengängen unterstützen und sie für das neue Lebensumfeld vorbereiten und begleiten.

Hinweise:

Wer eine Wohnung zur Verfügung stellen möchte, kann dieses einmal unter der Email-Adresse: asyl@potsdam–mittelmark.de  anbieten.

In der Rubrik "Wohnungen" ist ein Formular zur Angabe näherer Informationen über ein konkretes Wohnungsangebot für Sie eingestellt.

„Wenn ich helfen möchte, was kann ich tun?“

Das allerwichtigste ist die persönliche Begegnung mit Flüchtlingen - und dies mit Offenheit und Hilfsbereitschaft. Zeigen Sie in Ihrem Umfeld, dass sie keine Vorurteile haben und dass Flüchtlinge für Sie willkommen sind. Reden Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld: Freunde, Arbeitskollegen, damit keine Gerüchte oder Vorurteile entstehen. Wer sich selbst engagieren möchte, ist herzlich eingeladen. In der ehrenamtlichen Arbeit in einem Übergangswohnheim sind einige notwendige Formalitäten notwendig. Hier können Sie sich informieren.

Im Landkreis Potsdam – Mittelmark hat sich in jeder Gemeinde, in der eine Übergangseinrichtung liegt, eine "Willkommens AG" gebildet. Wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Gemeinde oder die Amtsverwaltung.

Der Landkreis fördert dazu Initiativen, die interkulturelle Arbeit im Landkreis organisieren und durchführen. Die Richtlinie ist seit dem 01.03.2016 in Kraft und steht hier zur Verfügung. Zum Antragsformular der Förderrichtlinie geht es hier

Das Land Brandenburg hat eine Informationsplattform für ehrenamtliche Unterstützung eingerichtet. Auch die Hilfeplattform "HelpTo" hat sich im Land Brandenburg bewährt. Allgemeine Informationen zur Zuwanderung beantwortet die Broschüre der Landesregierung (PDF) mit dem Titel "Migrantinnen und Migranten in unserer Kommune".






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