Das Portal zur Unterstützung Geflüchteter im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Schule

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Für Kinder von Asylsuchenden besteht ein Recht auf Bildung in den ersten sechs Wochen nach der Erteilung einer Aufenthaltsgestattung bzw. während des Aufenthalts in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Danach besteht – wie für alle Kinder in Deutschland – die Schulpflicht. Im Land Brandenburg besteht nach der Vollzeitschulpflicht die Berufsschulpflicht. Wer vor Vollendung des 21. Lebensjahres eine Berufsausbildung beginnt, ist bis zum Ende der Ausbildung berufsschulpflichtig. Für alle anderen Jugendlichen endet die Berufsschulpflicht mit Ablauf des Schuljahres, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden.

Migrantinnen und Migranten, die Leistungen nach AsylbLG, SGB II bzw. XII oder Wohngeld/ Kinderzuschlag erhalten, können für ihre bis zu 18 Jahre alten Kinder Förderung aus dem Paket „Bildung und Teilhabe“ beim Fachdienst Soziales und Wohnen beantragen:

  • für Kita- und Schulausflüge
  • Klassenfahrten
  • Persönlichen Schulbedarf (70 € zu Beginn des ersten und 30 € zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres)
  • Fahrtkosten zur Schule
  • Lernförderung und Nachhilfe
  • Mittagsverpflegung in Kita und Schule (1 € pro Essen Eigenbeteiligung)
  • Sportvereine, Musikschule, Ferienfreizeiten (10 € pro Monat)

Wer die eigene Muttersprache korrekt beherrscht, lernt schneller Deutsch. Ab 12 Kindern einer Muttersprache in einer Region fördert das Bildungsministerium muttersprachlichen Unterricht (freiwilliger Zusatzunterricht). Zuständig für die Durchführung ist die RAA Brandenburg.

Sie arbeiten in einer Schule und haben Fragen? Fragen Sie im Schulamt nach Empfehlungen, Fortbildungen und Kontaktdaten. Auch kann Ihnen die RAA vor Ort weiterhelfen. Weitere Informationen erhalten Sie hier als Anhang.

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